Was so alles daherkommt.

In diesem Fall war es Anlass laut zu lachen.

Trotzdem ist ja die stillste Zeit im Jahr.

Deshalb bitte: Nach dem Lachen, wenn's geht, schnell wieder still sein.

„Schneemannbauen im Jahr 2022" stand da.

Beschrieben im Text ist eine knappe arbeitsreiche Stunde mit verschiedenen Begegnungen.

Solchen, wie sie in unseren Tagen möglich sind.

Das Leben ist eben ganz schön bunt geworden.

Bitte schön:

8.00 Uhr: Schneemann gebaut

8.10 Uhr: Eine Dame auf dem Lastenfahrrad beschwert sich, weil das keine Schneefrau ist.

8.15 Uhr: Umgehend eine Schneefrau dazugebaut.

8.17 Uhr: Eine Gender-Studies-Studentin beschwert sich über die angedeuteten Brüste der Schneefrau.

8.25 Uhr: Ein Veganer auf dem E-Scooter meint, dass die Karottennase reine Verschwendung von Lebensmitteln sei.

8.27 Uhr: Ein Tormann beschwert sich, weil der Schneemann keine Regenbogenbinde trägt.

8.30 Uhr: Ich werde von Sawsan Chebli und Jan Böhmermann auf
  Twitter als Rassist beschimpft, weil der Schnee weiß ist.

8.50 Uhr: Ein Klimaaktivist  klebt sich am Schneemann fest.

Der Text landete ohne Quellenangabe bei mir.

Trotzdem:

Danke an den Autor, die Autorin!

Mir schien, weil es ja Schneefall gab, dringend geboten, diese praktische Anleitung umgehend an Sie weiterzuleiten!

 HEINZ.BAYER@SN.AT