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Als baltische Staaten werden drei in Nordosteuropa gelegenen Staaten bezeichnet. Die drei Staaten grenzen an die Ostsee. Während Baltikum für die geografische Region steht, ist baltische Staaten ein politischer Oberbegriff. In der Zwischenkriegszeit wurde auch Finnland zu den baltischen Staaten gezählt.
Die baltischen Staaten wurden nach dem Ersten Weltkrieg unabhängig vom damaligen Russischen Reich, wurden aber 1940 von der Sowjetunion annektiert und erlangten erst 1991 erneut ihre Eigenständigkeit.
Mit der Euro-Einführung sind nun alle drei baltischen Staaten, Litauen, Estland und Lettland Teil von NATO, EU und Eurozone. Damit wird die Abkehr von Russland und die Bindung an den Westen weiter manifestiert.
Estlands Hauptstadt Tallinn putzt das Mittelalter sichtbar heraus und setzt seine imposanten Stadtmauern, Altstadtgassen und Wehrtürme gekonnt in Szene. Im Gegensatz dazu ist das Leben hier fortschrittlich organisiert. Die Parlamentswahl via Internet beispielsweise ist für Estland völlig selbstverständlich.
Ganz anders das lettische Riga. Es glänzt mit Jugendstilhäusern und pulsierendem Großstadtleben.
Das Schwarzhäupterhaus und die St. Petri-Kirche stehen beim Sightseeing genauso hoch im Kurs wie die Straßencafés, wo Style und Chicwie auf einem Catwalk an Ihnen vorbeiflanieren.
Vilnius, die litauische Hauptstadt, rockt den Spätbarock. Die katholische Stadt pflegt ihre alten Klöster und Kirchen ebenso wie ihre Offenheit für fremde Kulturen aus aller Welt. Der Gotische Winkel, die Universität und die Wasserfestung Trakai, nahe der Stadt gelegen inmitten einer stimmungsvollen Seenlandschaft, sind herrliche Motive für Ihr Fotoalbum.
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